Wer hat's gesehen?
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Kennedys Hirn (1/2): Drama mit Iris Berben

Nach einer Konferenz in Oslo will die Archäologin Louise Cantor ihren Sohn Henrik in Göteborg besuchen. Als sie die Wohnung des Reporters aufsucht, erleidet sie einen Schock: Henrik liegt tot im Bett. Laut Obduktion hat er eine Überdosis Schlaftabletten genommen, außerdem war er HIV-positiv. Kommissar Vrede legt den Fall zu den Akten, doch Louise glaubt nicht an einen Selbstmord. Henriks Unterlagen ergeben, dass er für eine Top-Story in Südafrika recherchierte.
Gemeinsam mit ihrem Mann Aron, von dem sie seit Jahren getrennt lebt, begibt Louise sich nach Kapstadt, um herauszufinden, woran ihr Sohn arbeitete. Als Aron hier bei einem vermeintlichen Raubmord getötet wird, will Louise schon aufgeben und zurück nach Schweden reisen. Doch einer der Hinweise deutet nach Maputo in Mosambik. Louise beschließt gegen alle Vernunft, dorthin zu reisen. In Maputo trifft sie auf Henriks Freundin Lucinda. Sie arbeitete als Krankenschwester in einer Spezialklinik für Aidskranke, in der Henrik sich als freiwilliger Helfer engagiert hatte. Leiter der Klinik ist Dr. Holloway, der offenbar mit großer Leidenschaft für die Eindämmung des Virus kämpft.
Dank Henriks Recherchen findet Louise jedoch heraus, dass die Aidstests in der Klinik ganz anderen Zwecken dienen: Holloway lässt offensichtlich gesunde Menschen mit dem HI-Virus infizieren, um sie als Versuchskaninchen für die profitable Entwicklung eines neuen Impfstoffs zu missbrauchen. Die Spur führt zurück zu einem großen Pharmakonzern nach Schweden. Als Louise einen der Drahtzieher stellen will, erlebt sie eine bittere Überraschung.