Die NDR Chronik im Überblick

1951 - 1969

Vom Start für "das neue Werk" bis zum Beginn des Farbfernsehens
JahrEreignis
19511. Januar: Der NWDR startet die öffentliche Konzertreihe "das neue werk" für Freunde moderner Musik. Leiter der Reihe ist Herbert Hübner
11. April: Der NWDR beginnt mit der Ausstrahlung von Kindersendungen im Fernsehen
19. April: Das Hörspiel "Träume" von Günter Eich wird ausgestrahlt und führt zu einer Reihe wütender Proteste der Zuhörer
16. Mai: Auf UKW-Nord beginnt die sonntägliche Sendereihe "Zwischen Hamburg und Haiti", die bis heute auf NDR Info ausgestrahlt wird.
16. Mai: Start der regionalen Magazinsendung "Von Binnenland und Waterkant", einem Eigenprogramm des Studios Flensburg.
3. August: Als dritte Anstalt übernimmt der NWDR für ein halbes Jahr die Geschäftsführung des ARD-Senderverbundes
1. Oktober: Der NWDR nimmt in Berlin einen zweiten Fernsehsender in Betrieb und beginnt mit der Entwicklung eines Versuchsprogramms
195220. Januar: Einweihung des NWDR-Funkhauses in Hannover
11. August: Im Rahmen des Fernseh-Versuchsprogramms sendet der NWDR das erste Fernsehspiel: "Inspektor Tondi" von Siegfried Lenz
25. Dezember: Beginn des regemäßigen Fernsehprogramms in Deutschland aus dem Bunker auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg
26. Dezember: Offizieller Start der "Tagesschau" mit zunächst drei Sendungen in der Woche
19531. Januar: Einführung einer Fernsehgebühr in Höhe von 5 DM monatlich
20. Februar: Fernsehkoch Clemens Wilmenrod bittet zum ersten Mal "In zehn Minuten zu Tisch"
2. Juni: Das NWDR-Fernsehen überträgt live die Krönungsfeierlichkeiten für die englische Königin Elizabeth II. Diese Übertragung ist der Beginn der Eurovision, dem Programmaustausch der europäischen Rundfunkanstalten
23. Oktober: Die ersten, speziell für das Fernsehen errichteten Studios in Europa werden beim NWDR in Hamburg-Lokestedt eingeweiht
12. November: Aus dem Studio Berlin des NWDR wird die selbstständige Rundfunkanstalt Sender Freies Berlin (SFB)
195419. Januar: Start der Musikreihe "Das Alte Werk"
13. März: "Seine Majestät, Gustav Kruse" ist das erste Stück aus dem Hamburger Ohnsorg-Theater, das live im Fernsehen übertragen wird. Es bildet den Auftakt für eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen dem Theater und dem NDR Fernsehen
7. Mai: Start der Sendereihe "Abend für junge Hörer", die bis 1990 im NDR Hörfunk lief
11. Mai: Der nordrhein-westfälische Landtag verabschiedet den Gesetzentwurf über die Einrichtung einer eigenen Anstalt des öffentlichen Rechts, den WDR
Mai: Der NWDR-Berlin übergibt Personal, Funkhaus, Vermögen und Sendefrequenz an den SFB
1. Juni: Der SFB beginnt mit einem eigenständigen Sende- und Programmbetrieb
15. September: Erste Folge der Fernsehunterhaltungsserie "Unsere Nachbarn heute abend: Die Schölermanns"
1. November: Start des Deutschen Fernsehens, des Gemeinschaftsprogramms der ARD
3. November: Auftakt der plattdeutschen Kurzsendung "Hör mal’n beten to", bis heute im Programm von NDR 90,3
19554. Februar: Der 100.000. Fernsehzuschauer wird registriert
16. Februar: Die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie die Freie und Hansestadt Hamburg schließen den Staatsvertrag zur Errichtung des Norddeutschen Rundfunks (NDR)
23. Juli: Konstituierung des NDR Rundfunkrates. Vorsitzender wird der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf
30. Juli: Der NDR Verwaltungsrat konstiutiert sich und wählt den niedersächsischen Landtagsabgeordnete Hans Watermann zu seinem Vorsitzenden
23. September: Der Staatsvertrag über die Liquidation des NWDR und die Neuordnung des Rundfunks im bisherigen Sendegebiet des NWDR tritt in Kraft
11. November: Start der Schulfunk-Reihe "Neues aus Waldhagen"
19561. Januar: Der NDR meldet sich mit eigenen Hörfunksendungen und einem eigenen Pausenzeichen. Die zur Verfügung stehende Mittelwelle des früheren NWDR wird nun vom NDR und vom WDR gemeinsam genutzt
1. Januar: Erster Intendant des NDR wird Walter Hilpert
1. Januar: Die NDR Satzung tritt in Kraft
10. Februar: NDR und WDR werden in die ARD aufgenommen
31. März: Auflösung des NWDR
1. April: Der Nord- und Westdeutsche Rundfunkverband (NWRV) nimmt seine Tätigkeit auf. Er führt für NDR und WDR zunächst die Geschäfte des NWDR auf dem Gebiet des Fernsehens fort. Geschäftsführer ist Dr. Georg Hubrich
1. Oktober: Beginn der täglichen Ausstrahlung der "Tagesschau"
1. Dezember: Das 3. Radioprogramm des NDR geht, zunächst stundenweise, auf Sendung
1. Dezember: Start des Fernseh-Regionalprogramms bei NDR und WDR
19571. Dezember: Erste Ausgabe der "Sportschau der Nordschau"
7. Dezember: Premiere für "Die Aktuelle Schaubude"
195821. Februar: Start der "Jazz-Workshops"-Reihe: Die Studio-Konzerte werden aufgezeichnet und im 2. Hörfunkprogramm ausgestrahlt
1. Dezember: Abschluss eines langfristigen Mietvertrags zwischen dem NDR und der Real Film GmbH; Bau einer für Fernsehzwecke ausgestatteten Halle in Hamburg
19592. März: Die "Tagesschau" wird ab jetzt von Sprechern verlesen
1. April: Beginn des Werbefernsehens im NDR
1960Jahresbeginn: Entflechtung von Filmproduktion und Ateliergesellschaft bei der Real Film GmbH. Die Norddeutsche Werbefernsehen GmbH beteiligt sich an der Atelier-Betriebsgesellschaft Real-Film; im Oktober folgt die Umbenennung in "Studio Hamburg"
6. März: "Das Jahr der Störche" bildet den Auftakt für die Austrahlungen von Tier-Dokumentationen, die ab 1965 unter dem Serientitel "Expeditionen ins Tierreich" laufen
1. Juli: Eröffnung des NDR Studios Osnabrück
16. Dezember: Einweihung des NDR Fernsehstudios in Hannover
19613. Januar: Erste Spätausgabe der "Tagesschau"
21. Februar: Eröffnung des NDR Studios Braunschweig
4. Juni: Beginn der regelmäßigen Ausstrahlung des NDR Polit-Magazins "Panorama"
23. Oktober: Start einer Versuchsreihe zur Ausstrahlung von Schulfernsehen in Norddeutschland
19628. Juni: Einweihung des NDR Fernsehstudios in Kiel
23. Juli: Die erste Live-Sendung aus Amerika wird per Satellit übertragen
19638. März: Erstmalige Ausstrahlung des Sketches "Dinner for one" im Rahmen der ARD-Live-Sendung "Guten Abend Peter Frankenfeld". Am 8. Juli zeichnet der NDR das Stück im Hamburger Theater am Besenbinderhof auf. Seit 1972 regelmäßige Ausstrahlung am Silvesterabend in mehr als 20 Ländern weltweit
5. April: Premiere für den "Weltspiegel" im Ersten. In der Anfangsphase senden abwechselnd NDR und WDR, später kommen BR und SWR dazu
1. Mai: Gründung des "Nachwuchsstudios", eines jeweils halbjährigen Ausbildungsprogramms beim NDR unter der Leitung von Axel Eggebrecht
15. Oktober: Die "Tagesschau" sendet aus dem modernsten Nachrichtenstudio Europas
19654. Januar: NDR, SFB, und RB starten ein gemeinsames Fernsehversuchsprogramm (III. Fernsehprogramm)
20. September: Offizieller Start des III. Fernsehprogramms
19668. Februar: Im Ersten Fernsehprogramm wird der Dreiteiler "Die Gentlemen bitten zur Kasse" ausgestrahlt, der den legendären englischen Postraub von 1963 nachzeichnet und von Henry Kolarz für den NDR verfilmt wurde
16. Mai: Eröffnung des NDR Landesstudios Kiel
1967Ende Januar: Sendestart des "Kurier am Mittag" auf NDR 2
25. August: Beginn des Farbfernsehens in Deutschland
196818. September: Das III. Fernsehprogramm strahlt erstmals Sendungen in Farbe aus
14. November: NDR und RB stiften den Niederdeutschen Rundfunkpreis. Erster Preisträger ist Fritz Arend mit seinem Hörspiel "Gah nich de Beek hoog"
19692. Januar: NDR und RB weiten ihr wöchentliches Informationsangebot im Fernsehregionalprogramm um 25 Minuten auf insgesamt 340 Minuten aus
2. Dezember: Start der Jugendsendung "Der Fünf-Uhr-Club