Stand: 28.03.2011 15:46 Uhr

NDR Rundfunkrat lobt Japan-Berichterstattung

Der NDR Rundfunkrat stellt der Berichterstattung über die Erdbeben- und Atomreaktorkatastrophe in Japan hervorragende Noten aus. "Wir haben uns eingehend über die zahlreichen Programmangebote in Radio, Fernsehen und Internet informiert", so Dagmar Gräfin Kerssenbrock, die Vorsitzende des Gremiums. "Unser Dank geht an die Korrespondenten vor Ort einschließlich ihrer Teams ebenso wie an die aktuellen Redaktionen beim Sender: Sie haben sehr gute Arbeit geleistet. Der NDR hat einen großen Anteil daran, dass die ARD in Hörfunk und Fernsehen umfassend und kompetent über die erschütternden Ereignisse in Japan, Libyen und der arabischen Welt informiert. Die Hörer und Zuschauer suchen in diesen Tagen, in denen sich die Ereignisse in der Welt förmlich überschlagen, in besonderem Maße verlässliche und seriöse Informationen. Sie finden sie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen wichtige gesellschaftliche Funktion auf diese Weise erneut besonders deutlich wird."

Gräfin Kerssenbrock wies darauf hin, dass die hohen Einschaltquoten der Nachrichtensendungen in Fernsehen und Radio aufgrund der Ereignisse in Japan und Libyen auch zu einem deutlichen Anstieg der Abrufzahlen bei tagesschau.de sowie zu einer starken Beteiligung am Tagesschau-Blog geführt hätten. Gräfin Kerssenbrock: "Gerade in ereignisreichen Zeiten wie jetzt zeigt sich, dass die Verfügbarkeit der ARD-Inhalte auf allen relevanten Ausspielwegen notwendig ist. ARD-aktuell mit Tagesschau und tagesschau.de wird von den Menschen als Qualitätsmaßstab geschätzt."

Der NDR betreibt u. a. die ARD Studios in Tokio für Hörfunk und Fernsehen; ARD-aktuell mit Tagesschau und Tagesthemen ist beim NDR in Hamburg angesiedelt. In den vergangenen Tagen und Wochen lieferte der NDR zahlreiche "Brennpunkt"-Sendungen zur Katastrophe in Japan zum gemeinsamen ARD-Programm Das Erste zu, die auf ein außerordentlich großes Zuschauerinteresse stießen. So hatte der "Brennpunkt: Angst vor dem Atom-GAU" am 13. März 8,37 Millionen Zuschauer. Die "Tagesschau"-Hauptausgabe erreichte am selben Tag 13,52 Millionen Menschen, was einem Marktanteil von 38,0 Prozent entspricht.

Bereits kurz nach Beginn der Katastrophe berichteten drei Fernseh- und zwei Hörfunk-Korrespondenten für die ARD aus Japan: Philipp Abresch, Leiter des Fernsehstudios Tokio, und das dortige Team, zu dem auch Cutterin, Producer und Ortskräfte gehören, wurden von zwei weiteren Asien-Korrespondenten und ihren Crews unterstützt. Ariane Reimers flog aus Peking ein, Robert Hetkämper aus Singapur. Japan-Korrespondent Peter Kujath, der für den Hörfunk berichtet, wurde unterstützt von ARD-Krisenreporter Carsten Vick und Benjamin Großkopff vom NDR aus Hamburg. Ergänzt wird die Berichterstattung aus Japan durch die Kolleginnen und Kollegen im ARD-Hörfunkstudio Singapur.


28. März 2011/MG

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