Stand: 27.03.2017 10:53 Uhr

Wie verbreitet der NDR seine Programme?

Um Programme produzieren und verbreiten zu können, braucht man Personal und Technik. Berücksichtigt werden müssen programmliche Anforderungen, geltende technische Standards und wirtschaftliche Erfordernisse. Dadurch, dass der NDR über eigene Produktionsmittel verfügt, ist er unabhängig von Dritten. Das ist ein großer Vorteil bei der Sicherung der Ausspielwege. Manchmal kauf der NDR aber auch Leistungen auf dem freien Markt dazu, wenn das aus aktuellem Grund erforderlich ist.

Empfangmöglichkeiten sind z.B.: UKW, Digitalradio (DAB+), NDR Radio App, DVB-T, Satellit (Radio und Fernsehen), Kabel/IPTV, Mediathek, Radio-Livestream und Podcasts.

  • UKW (Ultrakurzwelle) steht für den „klassischen“ Rundfunkempfang. Die Ausstrahlung von Radioprogrammen erfolgt im Frequenzbereich zwischen 87,6 und 107,9 MHz.
  • Das Digitalradio (Digital Audio Broadcasting/DAB+) verknüpft das Radio mit programm­begleitenden Texten, Bildern und Daten und bietet einen Empfang in CD-Qualität. Es kann über Satellit oder Kabel empfangen werden. 
  • DVB-T bezeichnet das über Antenne ausgestrahlte digitale Fernsehen. DVB-T wurde zwischen 2004 und 2007 in Norddeutschland eingeführt. Von März 2017 bis Frühjahr 2019 erfolgt die Umstellung auf den verbesserten Standard DVB-T2 HD, mit dem mehr Programme in besserer Qualität empfangen werden können.  
  • IPTV (Internet Protocol Television) bezeichnet die digitale Übertragung von Fernsehpro­grammen und Filmen über das Breitbandnetz eines IPTV-Providers, also Fernsehen über den Internetanschluss. Die Übertragung findet in einem geschlossenen Datennetz statt. Das garantiert eine konstante Bild- und Tonqualität.
  • Webradio nennt man die Übertragung von Radioprogrammen über das Internet. Der NDR bietet z. B. Sendungen von NDR 2, NDR Kultur und NDR Info oder den Landespro­grammen zum Nachhören über das Webradio an.