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NDR 90,3 ist bei den Hörerinnen und Hörern beliebter denn je: Der Stadtsender steigert seinen Marktanteil auf dem hart umkämpften Hamburger Hörfunkmarkt auf 24,1 Prozent (Montag bis Sonnabend). Auch die Hördauer konnte auf 45 Minuten pro Wochentag verlängert werden. NDR 90,3 erreicht jetzt eine Tagesreichweite von 18,3 Prozent. Insgesamt hören rund 427.000 Menschen täglich das Programm.
Die Hörerinnen und Hörer honorieren offenbar die Mischung aus harmonischer Musik und kompetenter Information. Landesfunkhausdirektorin Maria von Welser freut sich über das Ergebnis: " Dass es uns wieder gelingt, mit sorgfältig ausgewählter Musik, aktuellen Nachrichten und Unterhaltung an der Spitze zu stehen, ist toll."
Auch die übrigen Programme des NDR schneiden gut ab. Beim Marktanteil kommen sie jetzt insgesamt auf 51,2 Prozent (Montag bis Sonntag). Der Vorsprung vor den zusammen 14 kommerziellen Konkurrenten im Norden beträgt jetzt 7,3 Prozentpunkte. 6,7 Millionen Menschen aller Altersgruppen hören täglich die NDR Radioprogramme, das sind im Norden rund 50 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren (Montag bis Freitag). Joachim Lampe, Stellvertretender Intendant und Produktionsdirektor des NDR: "Der NDR ist erneut klar der beliebteste Sender in Norddeutschland - und das trotz einschneidender Veränderungen bei der Gewichtung der erhobenen Daten. Die Umstellung geht zu Lasten insbesondere unserer Landesprogramme, die in unserem Angebot eine wichtige Rolle spielen. Wenn wir dennoch erfolgreich sind, dann ist dies unseren Hörerinnen und Hörern ebenso wie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im NDR zu verdanken."
Die Ergebnisse der Media-Analyse 2007 Radio II sind von einer Umstellung der amtlichen Statistik, dem sogenannten Mikrozensus, betroffen. Die Anzahl der Personen in bestimmten Altersgruppen hat sich gegenüber dem Vorjahr zum Teil stark verändert. Die amtliche Statistik weist gegenüber dem Vorjahr nun mehr Personen unter 30 Jahren und weniger Menschen über 60 Jahre aus, damit verändern sich auch die statistischen Hörerpotenziale für Radioprogramme.
Die Media-Analyse wird jährlich zweimal mit der Erhebungsmethode CATI (Computer Assisted Telephone Interviewing) erstellt. Sie basiert auf Telefoninterviews, in denen das Mediennutzungsverhalten des Vortages abgefragt wird. Das nächste Ergebnis wird am 5. März 2008 veröffentlicht.