Bei Deutschen im Trend: Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Reisen Hamburg endet am Sonntag um 18 Uhr. Dann packen die 800 Aussteller aus 70 Ländern ihre Sachen und Messestände zusammen. Von der Kreuzfahrt bis zur Radreise - alle Fragen wurden gestellt, viele beantwortet.
Untersuchungen zeigen: Die meisten Deutschen bleiben im eigenen Land, daheim zwischen Garmisch und Flensburg. Das Jahr 2011 brach nach Angaben des Deutschen Tourismusverbands alle Rekorde: Mehr als 393 Millionen Menschen verbrachten ihren Urlaub oder die Geschäftsreise in der Bundesrepublik. Das sind so viele wie noch nie.
Aber deutscher Urlauber ist nicht gleich deutscher Urlauber. Ulrich Reinhardt von der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen hat auf der Messe eine große Reise-Analyse vorgestellt. Und siehe da: Die Menschen in Ostdeutschland verhalten sich ganz anders als die im Westen. Sie urlauben in den ostdeutschen Bundesländern, die Westdeutschen im Westen.
Immerhin: 20 Prozent der Hamburger reisen nach einer anderen repräsentativen Umfrage regelmäßig gen Osten, nämlich nach Mecklenburg-Vorpommern. Sogar im grauenhaften Sommer 2011 mit enormen Regenmengen blieben die Gäste nicht in Scharen fern.
Im April 2011 noch im Rohbau, könnten im Darwineum schon bald die ersten Tiere einziehen.
In Rostock erwartet die Besucher übrigens in diesem Jahr eine große Neuerung: das Darwineum. Es wird gerade im Zoo Rostock erbaut. Im Darwineum werden neben Orang-Utans auch Gorillas einziehen. Zudem noch Kattas, die Halbaffen mit den schwarz-weißen Schwänzen, sie kommen in ein Freilaufgehege. Damit kann der Zoo, ein Unternehmen der Stadt, endlich den Primaten ein angemessenes Gehege bieten. Und Rostock ist um eine Attraktion reicher, die auch bei schlechtem Wetter Gäste anziehen kann. Und das mit garantiertem Affentheater!