Staatlich Ägytisches Fremdenverkehrsamt
Kaiserstraße 66
60329 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 25 21 53
Fax: (069) 23 98 76
E-Mail: staatlich@aegyptisches-fremdenverkehrsamt.de
Internet: www.egypt.travel
Um die 33 Grad Celsius herrschen zur Zeit in Ägypten. Das nutzen viele, um noch einmal vor dem Winter Sonne zu tanken. Das afrikanische Land hat es nicht immer einfach gehabt, Terroranschläge und Armut setzten dem Staat am Nil immer wieder zu. Zur Zeit sieht es aber ruhig aus und die Deutschen kommen: Ägypten erlebt so etwas wie einen Boom. Die meisten werden in den Hotels am Roten Meer landen. Wer aber etwas mehr investieren kann, der macht eine Kreuzfahrt auf dem Nil.
Blick über den Nil von der Westbank auf den Luxor-Tempel im Abendlicht
Die großen Flusskreuzfahrer, die Besucher bereits ab 500 Euro die Woche mitnehmen, sind eine Möglichkeit. Exklusiver ist das Reisen auf einer Dahabiyya - so nennen die Ägypter die traditionellen Zweimaster, die heute so aussehen wie ein Flusskreuzfahrtschiff mit zwei Segeln. Vorteil: der Motor bleibt aus, die meiste Zeit jedenfalls. Und: die Schiffe legen an Stellen an, die die Motorkreuzer nicht erreichen können. Die Dahabiyyas haben nämlich einen sehr geringen Tiefgang. Nachteil: es gibt nur etwa 20 Schiffe dieser Bauart und die Preise sind entsprechend hoch. Für eine Woche mit Verpflegung wird schnell mal die Summe von 2.000 Euro und mehr fällig.
Die Schiffe stammen aus dem 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden sie vor allem von der britischen Aristokratie zum Ausspannen genutzt. Heute präsentieren sie sich als moderne und luxuriöse Verkehrsmittel. Zu einer einwöchigen Tour ab/bis Assuan gehören Besuche von Kamelmärkten und dem Tempel von Luxor, auch die Pyramiden stehen mit auf dem Reiseplan. Zum Teil sind die Exkursionen aufpreispflichtig. Darüber sollten sich Reisende gleich bei der Buchung informieren.