Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
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Schwefelgeruch, Vulkane und Wasser - die Rede ist nicht von Island oder den Kanaren, sondern von den Liparischen Inseln vor Sizilien, auch bekannt als Äolische Inseln. Sieben davon sind bewohnt: Alicudi, Filicudi, Salina, Stromboli, Panarea, Vulcano und Lipari. Dazu kommt Basiluzzo, unbewohnt und die kleinste der Liparischen Inseln. Der Archipel gilt noch als Geheimtipp. Strandurlaub ist allerdings nur schlecht möglich: Die Strände sind selten, steinig und schwarz.
Die Eilande sind nur per Fähre zu erreichen. Diese fahren ab Palermo oder Neapel für circa 35 Euro. Die Insel Stromboli ist durch den gleichnamigen aktiven Vulkan sehr bekannt. Auch durch Ingrid Bergmann, die in Roberto Rossellinis Film "Stromboli" die Hauptrolle spielte, ist die Insel seit den 50-er Jahren weltberühmt.
Wanderungen auf den Vulkan werden ausschließlich mit lokalen Führern angeboten, die die Gefahr auf dem Berg einschätzen können.
Etwas ruhiger und grüner ist es auf Salina. Die Insel hat eigenes Grundwasser und dadurch eine blühende Landwirtschaft. Vor allem die Weine der Insel sind eine echte Empfehlung.
Lipari, die Namensgeberin des Archipels, hat mehr als 10.000 Einwohner und ist die größte der Inseln. Zu den Attraktionen gehört das Schloss von Lipari, das im 16. Jahrhundert von den Spaniern errichtet wurde. Wie Salina ist auch Lipari eine recht grüne Insel. Eine regionale Spezialität ist der Malvasia, ein charaktervoller Süßwein.
Alle großen Touristikunternehmen haben Pauschalangebote für Hotels auf den Liparischen Inseln, die meisten auf Lipari und Salina. Zu bedenken ist allerdings die recht langwierige Anreise mit dem Flugzeug nach Palermo oder Neapel und weiter mit der Fähre zu den Inseln.
Tipps und Tricks rund um das Thema Reisen gibt es immer am Sonntagvormittag um 11.15 Uhr mit dem NDR 90,3 Reise-Experten Markus Lobsien.