Baden an der Copacabana
Julio Segador berichtet vom Strandleben am der berühmten Copacabana von Rio de Janeiro.
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Strandleben an der Copacabana. Der Küstenstreifen schmückt eines der bekanntesten Vergnügungsviertel Rio de Janeiros.
Kokosnüsse, Palmen, türkisfarbenes Wasser und Temperaturen weit über als 20 Grad Celsius - so ist die Lage in Brasilien derzeit, auch in Rio de Janeiro. Dort befindet sich einer der bekanntesten Strände der Welt, die Copacabana. Genau genommen heißt so der Stadtteil Rios, an dessen Ende der vier Kilometer lange Strand liegt. Und dieser Stadteil zählt nicht zu denen mit dem besten Ruf: Favelas, die Slums Rios, gibt es auch hier, dazu kommen noch dutzende Hochhäuser, die in den 1970er-Jahren erbaut wurden. Der Stadtteil zählt sogar zu den am dichtesten besiedelten der Stadt Rio.
Der Strand jedenfalls ist weiß und wird gereinigt, auch gilt er als relativ sicher. Dennoch sollte niemand seine Wertsachen offen liegen lassen. Leider treiben an der Promenade dann und wann auch Jugendbanden ihr Unwesen, die ganz großen Raubzüge der vergangenen Jahre haben aber stark abgenommen.
Auch ein Bad empfiehlt sich nicht unbedingt: Zwar sieht das Wasser verlockend aus, aber die Sauberkeit lässt zu wünschen übrig. Die meisten Brasilianer baden übrigens auch nicht, aber weil sie vielfach nicht schwimmen gelernt haben. Das Leben an der Copacabana spielt sich somit eher am Strand vor dem Wasser ab.
Hier flanieren Bikini-Schönheiten, es gibt Imbißstände, auf deren Hygiene besser als früher geachtet wird und überall spielen junge Männer Fußball oder Volleyball.
Damit unterscheidet sich das Strandleben an der Copacabana kaum von dem anderer Ziele, aber es ist doch etwas Besonderes, hier zu liegen. Zum Beispiel die unmittelbare Nähe zum Zuckerhut reizt viele Touristen. In Rio können die Gäste noch zu einem weiteren Strand pilgern. Denn die berühmte Schwester Ipanema liegt gleich hinter einem Felsen, der beide trennt. Im Stadtteil Ipanema ist es etwas gehobener und sicherer als an der Copacabana.
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