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Indikator für das Beschneiden der Sträucher: die Blüte der Forsythie
Der Frühling ist da und damit die Jahreszeit für den Gartenfreund, Vorbereitungen für den Sommer zu treffen. Der April ist die beste Zeit für die Neugestaltung des Gartens. Alle Gehölze lassen sich jetzt gut pflanzen, immergrüne und empfindliche Pflanzen können umgesetzt werden.
Die Zeit des Frühlings ist aber auch die Zeit des Nestbaus und damit die Zeit der brütenden Vögel. Daher gilt grundsätzlich: Ein unnötiger Schnitt von Gehölzen und auch das Fällen von Bäumen ist jetzt verboten - zum Schutz der brütenden Vögel.
Ein guter Indikator für den richtigen Zeitpunkt des Sträucherrückschnitts ist die Forsythienblüte. Sobald die Blütenpracht erstrahlt, können weichholzige Pflanzen wie Rosen, Schmetterlingssträucher, Gartenhibiskus oder Hortensien beschnitten werden. Bei Strauch- und Kletterrosen wird nur das tote Holz entfernt.
Die schwachen Triebe der Beet- und Edelrosen werden stark zurückgeschnitten, die starken Triebe jedoch nur ein wenig gekappt. Der Neutrieb unterhalb des Schnitts sollte immer nach außen wachsen, weil ein lockerer Wuchs dem Pilzbefall vorbeugt.
Ein üppig blühender Hibiskus erfreut das Herz des Gartenfreundes. Das beste Ergebnis erreichen Ball- und Rispenhortensien sowie Hibiscus, wenn ihnen die Spitzen einkürzt werden. Bei den bunten Hortensien der Bauerngärten wird nur jeder dritte bis fünfte Haupttrieb bodennah abgeschnitten. So verjüngt sich der Strauch im Laufe der Jahre und der Verlust an Blüten ist verkraftbar.
An Schmetterlingssträuchern wird jetzt der Austrieb des Vorjahres entfernt. Beim Schnitt ins alte Holz sollten immer frische Austriebe belassen werden.
Für viele eine Last, gehört das Vertikutieren jedoch als Frühjahrsputz auf den Plan des Gartenfeundes. Wichtig ist dabei, dass der Rasen trocken ist. Ein Durchgang in Längsrichtung und ein Durchgang quer reichen aus, um den Gräsern Luft und Platz zu verschaffen. Eine Gabe Langzeitdünger und häufiges Mähen sorgen dafür, dass sich die Lücken schnell wieder schliessen.